© 2019 Dr. Niklas Spitzer

Minimalinvasive Venenoperation

Zusätzlich zu den modernen Behandlungsmethoden wie Venenkleber, Laser und Mikroschaumverödung gibt es auch in den letzten Jahren Weiterentwicklungen in der operativen Methode. In der Hand des erfahrenen Gefäßchirurgen hat die Operation nach wie vor einen zentralen Stellenwert hat und bietet in einigen Fällen auch deutliche Vorteile.

 

Was versteht man unter moderner Operation?

Die Genauigkeiten des Verschlußes in der Leiste (Krossektomie), ist vor allem bei kaliberstarken Krampfadern im Hinblick auf die Rezidivfreiheit den anderen Methoden vorzuziehen.

Bei der Einfernung größerer sichtbarer Krampfadern ist die komplette Entferung mit Minischnitten und Ausfädeln mit Mikroinstrumenten die Methode die am raschesten zu den ästhetisch schönsten Ergebnissen führt.

Wie läuft eine Operativer Eingriff ab?

Die Operation kann in lokaler Betäubung durchgeführt werden, meist ist jedoch eine Sedierung ("Schlafspritze") oder eine Kurznarkose angenehmer.

Dafür braucht man keine spezielle Vorbereitung, man darf lediglich 2 Stunden vorher nichts Trinken und 6 Stunden nichts Essen.

Nach vorhergehender Markierung werden mit kleinen Schnitten die Krampfadern als Ganzes entfernt.

Was ist eine Krossektomie?

Eine Krossektomie ist ein durch einen Schnitt in der Leiste bzw in der Kniekehle durchgeführte Unterbindung der erkrankten Stammvene. Alle zusätzlichen kleinen Äste werden dabei ebenso unterbunden. Dadurch wird bei einer exakten Ausführung ein sehr langfristiger Erfolg erzielt.

Was ist ein Stripping?

Stripping nennt man die Entfernung der erkrankten Stammvene als Ganzes. In der modernen Gefäßchirurgie ist dies mit nur 2 kleinen Schnitten möglich. Zusätzlich wird die Vene in sich selbst gestülpt und so noch schonender entfernt. Die von mir nach modernsten Erkenntnissen duchgeführte Methode nennt sich Stripping durch Invagination. Hierbei wird die Vene schonendst in sich selbst eingestülpt entfernt. Das Trauma ist somit geringer und die postoperative Heilung deutlich beschleunigt.

Was passiert bei einer Miniphlebektomie?

Ohne Schnitte nur durch kleine Einstiche werden mit Mikroinstrumenten die Varizen ausgefädelt. Entlang der Krampfadern sind nur alle paar Zentimeter solche Stiche nötig. Üblicherweise werden diese Wunden geklebt und müssen nicht genäht werden.

Was passiert nach der Operation?

Nach der Behandlung werden die Beine mit Bandagen gewickelt. Nach einigen Tagen werden die Bandagen entfernt und es müssen noch für einige Wochen Kompressionsstrümpfe getragen werden.